NEEC New Energy Engineering Consulting AG

Nelkenweg 6, D-64625 Bensheim/Germany

Verschiedenes » Glossar


Anleger

Die Anleger von Geld am Kapitalmarkt werden in unterschiedliche Gruppen aufgeteilt, da sie jeweils unterschiedlich am Markt auftreten und auch andere Anlagestrategien verfolgen.
Die Unterteilung erfolgt in Privatanleger (u.a. freie Investoren, Trader) und institutionelle Anleger (i.d.R. Großunternehmen wie Banken, Versicherungen, Anlagegesellschaften).
Während in der Regel der Privatanleger geringere Summen anlegt, investieren Institutionelle bis zu mehrere Milliarden.


Corporate Governance

Corporate Governance bezeichnet die rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen, die unmittelbar oder mittelbar Einfluss auf die Führungsentscheidungen eines Unternehmens und somit auf den Unternehmenserfolg haben.
In Deutschland sind die Corporate Governance-Grundsätze in dem so genannten Corporate-Governance-Kodex fixiert worden. Eine vom Bundesministerium für Justiz im September 2001 eingesetzte Regierungskommission hat am 26. Februar 2002 diesen Kodex verabschiedet. Der Kodex soll dazu beitragen, die in Deutschland geltenden Regeln für die Unternehmensleitung und Überwachung für nationale und internationale Investoren transparent zu machen. Auf diese Weise soll das Vertrauen in die Unternehmensführung deutscher Unternehmen nachhaltig gestärkt werden.


Dünnschicht-Solarmodule

... werden meist aus Halbleiterverbindungen gefertigt, die man auf Glas, Folie oder Metall (Edelstahlfolie) aufbringt. Die Schichtdicken betragen nur ein Hundertstel ihrer kristallinen Konkurrenten (1 bis 5 µm im Vergleich zu 200 bis 300 µm). Es gibt verschiedene Varianten: aus amorphem Silizium (a-Si), CIS (Kupfer-lndium-Diselenid) und CdTe (Kadmium- Tellurid). Ihr Wirkungsgrad war ursprünglich am niedrigsten (etwa 5 bis 10 Prozent), mittlerweile konnten jedoch bereits 13 Prozent und mehr erreicht werden. Sie werden vielfach in Taschenrechnern und Armbanduhren verwendet.
Bei amorphem (gestaltlosem) Silizium ist zwar eine zügige Fließbandproduktion ohne Kristallsägen möglich, aber der Leistungsverlust aufgrund der Alterungsprozesse (Degradation) führt zu unerwünschten Wirkungsgradverlusten zumindest in den ersten Monaten. Auch bei CdTe-Zellen ist eine Serienherstellung möglich. Bedenklich ist aber die Toxizität von Kadmium und Tellur, obwohl das im Modul eingekapselte Kadmium- Tellurid als unbedenklich gilt. Bei CIS-Zellen könnten die begrenzten Weltvorräte an Indium die weitere Ausbreitung begrenzen. Der Anteil der Dünnschichtzellen am PV-Markt könnte von 12,5 Prozent (2001) auf über 30 Prozent im Jahr 2010 steigen.
Eine Mischung aus kristalliner und amorpher Solarzelle ist die HIT-Zelle (Heterojunction with Intrinsic Thin Layer). Sie ist im Gegensatz zu den üblicherweise 0,3 Millimeter hohen kristallinen Zellen nur 0,2 Millimeter dick, erreicht aber trotzdem Wirkungsgrade von über 17 Prozent. Bei HIT-Zellen handelt es sich um monokristalline Siliziumwafer, die von zwei amorphen Siliziumschichten umgeben sind.


Elektrische Arbeit

Elektrische Arbeit ist Energie, welche in einem elektrischen Feld gespeichert ist. Mit Hilfe des Energieerhaltungssatzes kann die elektrische Arbeit bestimmt werden, indem man die zu ihrer Erzeugung notwendigen mechanischen Energie berechnet.


Energiemanagement

Kompetenzvermittlung in allen technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Fragen des Energiemanagements, die bei zunehmender dezentraler Energieerzeugung und der Einbindung "Regenerativer Energien" entstehen, sowie die Vorbereitung auf Planungs- und Führungsaufgaben in einem internationalen Umfeld.


Erneuerbare Energie

Erneuerbare Energie, auch regenerative Energie genannt, bezeichnet die Bereitstellung von Energie aus nachhaltigen Quellen, die entweder nachwachsen oder nach menschlichen Maßstäben unerschöpflich sind (z.B. Sonne). Im physikalischen Sinne wird Energie nicht erzeugt, sondern aus entsprechenden Energieträgern bzw. Energiespeichern umgewandelt, trotzdem hat sich dieser Begriff in der Praxis durchgesetzt.


Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Erstmals im Jahr 2000 wurde in Deutschland ein Rechtsrahmen für den Ausbau von erneuerbaren Energien geschaffen. Am 29. März 2000 trat das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Kraft. Im August 2004 fand eine Novellierung des EEGs in Deutschland statt.

...mehr zu dem Thema Rechtssicherheit auf unseren Seiten unter:
Fonds-Management » Rechtslage Deutschland

Weitere Informationen auch unter:

Den Gesetzestext des EEG von 2000 sowie den Wortlauf der EEG-Novelle von 2004 finden Sie auf folgenden Links:


EU-Richtlinie

Im Zusammenhang mit der Rechtsetzung auf der Ebene der europäischen Union bezeichnet Richtlinie eine Vorschrift der europäischen Gemeinschaft, die die Mitgliedstaaten zur Verwirklichung eines bestimmten Ziels verpflichtet. Im Gegensatz zur EU-Vorschrift ist die Wahl der Methode dafür grundsätzlich dem einzelnen Mitgliedstaat überlassen. Wenn die Richtlinie allerdings die Einführung konkreter Berechtigungen oder Verpflichtungen verlangt, muss das innerstaatliche Recht, das ihrer Umsetzung dient, entsprechend konkrete Berechtigungen oder Verpflichtungen begründen. Nach deutschem Recht ist deswegen zur Umsetzung in der Regel ein förmliches Gesetz oder eine Rechtsverordnung erforderlich.


Fonds

Die Bezeichnung Fonds stammt aus dem Französischen und heißt übersetzt Kapital. Die englischsprachige Bezeichnung lautet Fund.
In einem Fonds wird in der Regel eine Vielzahl von Wertpapieren gehalten, die zusammengezählt einen bestimmten Geldwert ergeben. Dieser Geldwert wird sodann in einzelne, kleinere Anteile geteilt. Diese Fonds-Anteile kann sodann ein Anleger oder Investor zu einem täglich neu ermittelten Kurs erwerben.


Investor

Der Begriff Investor stammt aus dem Wirtschaftsenglisch und bedeutet soviel wie Kapitalanleger. Er steht als Sammelbegriff für natürliche oder juristische Personen, die finanzielle Mittel für ein Investitionsprojekt (z.B. Neue Fertigungsanlagen) bereitstellen.
Investor wird in der Tagespresse auch für eine nicht näher bezeichnete "Geldquelle" verwendet, selbst wenn es sich nicht um einen Investor im eigentlichen Sinne handelt (u.a. Geldinstitute, Öffentliche Hand).


Monokristalline Solarzellen

... bestehen aus ca. 0,3 Millimeter dicken, gesägten Schichten (so genannte Wafer) eines einzelnen direkt aus der Quarzsand-Schmelze gezogenen Siliziumkristalls. Da es sich hierbei um einen einzigen Kristall handelt, sind diese Zellen besonders hochwertig und aufgrund ihrer aufwendigen Herstellung recht teuer. Man benutzt monokristalline Solarzellen insbesondere für die Stromversorgung von Satelliten und Raumstationen.


Photovoltaik

im dt. auch Fotovoltaik.
Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie (Strom).


Polykristalline Solarzellen

... deren Wirkungsgrad im Vergleich zu monokristallinen Solarzellen etwa niedriger liegt (etwa 15 Prozent, bis 2010 etwa 20 Prozent), bestehen aus mehreren Siliziumschichten, die aus einem gepressten Block bestehend aus mehreren Siliziumkristallen gesägt werden. Die polykristallinen Zellen lassen sich daran erkennen, dass die Korngrenzen der verschiedenen Kristalle deutlich sichtbar sind, während die monokristallinen Zellen schlicht und gleichmäßig aussehen. Polykristalline Zellen sind wegen des geringeren Wirkungsgrades preislich günstiger als die monokristallinen Zellen.


Regenerative Energie

siehe "Erneuerbare Energie"


Silicium

dt. auch Silizium.
Hochreines, kristallines Silizium ist das Grundmaterial schlechthin für die Mikroelektronik. Alle gängigen Computer-Chips, Speicher, Transistoren etc. verwenden hochreines Silizium als Ausgangsmaterial. Diese Anwendungen beruhen auf der Tatsache, dass Silizium ein Halbleiter ist. Durch die gezielte Einlagerung von Fremdatomen (Dotierung), wie beispielsweise Arsen, Antimon, Bor oder Phosphor, können die elektrischen Eigenschaften von Silizium in einem weiten Bereich verändert werden. Dadurch lassen sich verschiedenste elektronische Schaltungen realisieren. Wegen der zunehmenden Bedeutung der elektronischen Schaltungen spricht man auch vom Silizium-Zeitalter.
Eine weitere wichtige Anwendung von Silizium findet sich in der Fotovoltaik, also Solarzellen. Hier werden ebenfalls die halbleitenden Eigenschaften des Siliziums ausgenutzt.


Solartechnik

Mit Solartechnik wird die technische Nutzung der Sonnenenergie (oder auch Solarenergie) bezeichnet. Aus der Sonnenstrahlung kann Wärme oder elektrische Energie gewonnen werden.


Solarzellen

Die einzelnen Solarzellen bestehen zum überwiegenden Anteil aus hochreinem Silizium. Dieses chemische Element macht zwar rund 27,5 Prozent der Erdkruste aus, es kommt aber nicht in reiner kristalliner Form vor, sondern vielmehr als Quarzgestein oder Quarzsand mit diversen Verunreinigungen. Zur Herstellung von hoch reinem Silizium, wie es für die Solartechnik benötigt wird (Reinheit 99,99 Prozent) ist ein sehr hoher Energieeinsatz notwendig. Entsprechend teuer ist dieses Ausgangsmaterial.
Die Module können mono- und polykristallin aufgebaut sein oder in Dünnschicht-Technologie hergestellt werden. Der Marktanteil kristalliner Zellentypen liegt weltweit bei rund 90 Prozent, da sie über eine relativ lange Lebensdauer und eine relativ hohe Energieausbeute verfügen. Nachteilig ist jedoch der für die Herstellung hohe Bedarf an Silizium und das langsame Wachstum der Siliziumkristalle. Aus Kostengründen wird stetig an der Verringerung der Siliziumschichtdicke gearbeitet.
Die Zeilenabmaße betragen in der Regel 12,5 x 12,5 Zentimeter. Es gibt auch noch kleinere Ausführungen (10 x 10 Zentimeter), die aber in der Verarbeitung teurer sind, da für die gleiche Modulleistung mehr Zellen notwendig sind. Mittlerweile finden im Gegensatz dazu größere Zellen immer weitere Verbreitung: die 6-lnch-Zellen (Kantenlänge 15 Zentimeter). Diese Zellen ermöglichen eine einfachere Verarbeitung und sind im Verhältnis kostengünstiger. Derzeit wird die 8-Inch -Zelle zur Serienreife geführt.

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